Das Thema der Ausstellung wurde mit der Absicht gewählt, jüngste persönliche Bekenntnisse der besten gegenwärtigen Weltinterpreten Dvořáks Musik zusammenzubringen – Dirigenten (Sir Charles Mackeras, Libor Pešek, Serge Baudo, M.T. Thomas), Sänger (Gabriela Beňačková, Renée Fleming, Eva Urbanová, Peter Dvorský) und Solisten (Dvořáks Urenkel Violinist Josef Suk).
Die Presentation, obwohl sie nur einen Teil ausländischer Inszenierungen Dvořáks Opern einbeschließt, zeigt deutlich die steigende Beliebtheit der Oper Rusalka, deren Entstehung eng mit dieser Stelle verknüpft ist. Ausgestellt werden Dokumente über ihre Aufführungen in Wien, London, Berlin, Leipzig, Paris und sogar über die jüngste Premiere im Metropolitan Opera in New York am 30. April 2004.
Dank der modernsten technischen Ausstattung können hier unikate historische Tonaufnahmen weltberühmter Musikverlage gehört werden, z.B. die älteste erhaltene Tonaufnahme Dvořáks Musik – das Lied der Waldnymphe aus der Oper Rusalka in der Darbietung von Málka Bobková aus dem Jahre 1903. Die ausgestellten Dokumente stellen nur den Grundfonds der neu gestalteten Sammlung dar. Die Ausstellung, die für zwei Jahre vorgesehen ist, wird während ihrer Laufzeit modifiziert und mit weiteren Materialen ergänzt werden. Auf diese Weise wird sie zur lebendigen Erhrenbeziehung dem großen Künstler anläßlich seines 100. Todestages.
Vladimíra Šplíchalová, Josef Suk, Jan Špaček, Jiří Brynda
Jitka Slavíková, Gabriel Gössel, Vladimír Kaiser, Pavla Seitlová, Ivan Vomáčka
Stadtarchiv von Ústí nad Labem, Gabriel Gössl, Prager Frühling, Antonín Dvořák Museum Prag, Staatsoper Leipzig, Komische Oper Berlin, Nationaloper Paris, Metropolitan Oper New York
Die Ausstellung wird veranstaltet im Rahmen des Programms Tschechische Musik 2004 unter der Schirmherrschaft von UNESCO und dem Tschechischen ICOM-Komitee unter finanzieller Unterstützung der Region Mittelböhmen und des Kulturministeriums
Foto: Filip Šlapal